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Untersuchung der aerologischen Struktur der Atmosphäre am Fall vom 20. September 1999 |
Der Fall vom 20. 9. 1999 ist eine Südströmungslage mit Stau südlich der Alpen und Föhn nördlich der Alpen. (vgl. dazu Abb. 5.11c (Satellitenbild) in Kapitel 5). Leewellen wurden durch Segelflugdaten, durch den Meßflug der NCAR - Electra, sowie durch eine Pilotenbericht einer Boeing 767 bestätigt:
UAOS31 LOWM 200511
Special Airep
B767 REP MOD TO SEV TURB AREA LOWZ AT FL410.=
"Eine Boeing 767 berichtet von einer mäßigen bis starken Turbulenz im Raum Zeltweg in Flugfläche 410"
(Quelle: Austro Control GmbH)
Aufgrund dieses Pilotenberichtes von 5.11 UTC wurde von der Austro Control ab den Zeitpunkt 5.20 UTC eine Flugwetterwarnung (Sigmet) herausgegeben, welches insgesamt zweimal verlängert wurde und somit eine Gültigkeit bis 17.00 UTC hatte:
WSOS31 LOWM 200517
LOVV SIGMET 1 VALID 2005520/200900 LOWW-
WIEN FIR MOD TO SEV TURB DUE TO MTW OBS W-HALF BTN FL330 and FL410.NC.=
"In der Westhälfte des Fluginformationsgebietes Wien (Westhälfte Österreichs) besteht aufgrund eines Pilotenberichtes (vgl. Special Airep) eine Gefahr von mäßiger bis starker Gebirgswellenturbulenz zwischen Flugfläche 330 und Flugfläche 410, wobei in den nächsten Stunden keine Intensitätsänderung erwartet wird"
(Quelle: Austro Control GmbH)
Welche Eigenschaften hinsichtlich des vertikalen Wind -und Stabilitätsprofils hatte nun die Atmosphäre, dass es zur Ausbildung von Leewellen gekommen ist?
Zur Beantwortung dieser Frage sollen nun die Wind -und Stabilitätsverhältnisse zu diesem Termin näher untersucht werden.
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